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Winterlaufserien, Wintercross ...

RLT-Läufer erfolgreich beim Wintercross des LLT Wallernhausen 

Am 25.02.2018 richtete der LLT Wallernhausen zum 23. Mal seinen Wintercrosslauf aus. Der klassische Halbmarathon führt auf einer anspruchsvollen Strecke, die an vielen Stellen Crosslauf-Charakter aufweist, durch die Wetterau. Dabei müssen 408 Höhenmeter überwunden werden. Viele Läufer nutzen daher die Gelegenheit, sich zum Beispiel auf „Rund um den Winterstein“ im März vorzubereiten, der in Friedberg gestartet wird.

Vom RLT Rodgau schafften es alle 3 Teilnehmer aufs Siegerpodest. Schnellster war Thomas Fischer in 1:38:23, der damit den 3. Platz in der Altersklasse M45 belegte. In der Altersklasse M65 war der RLT gleich 2 Mal vertreten. Hartmut Wirth gewann in 1:51:31, Gerhard Walper erreichte Platz 3 in 2:18:48. 

 

Winterlaufserie in Seligenstadt – 4. Lauf und Gesamtwertung

Am Samstag, den 17.02.2018 trafen sich erneut rund 300 Läuferinnen und Läufer zum abschließenden 4. Lauf der Winterlaufserie von Tria-Seligenstadt. Die Laufstrecke der 5km-Runde reizt durch ihren abwechslungsreichen Charakter. Einige Passagen führen über schmale Pfade im grasbewachsenen Gelände, hervorstehende Wurzeln und enge, teils glitschige Kurven verlangen erhöhte Aufmerksamkeit. Diesen Anforderungen stellten sich auch in dieser Wintersaison wieder einige Läufer des Rodgau Lauf Treffs (RLT). Die 5km lief Mathis Seebacher in der Altersklasse M60 in 23:27 Minuten, damit wurde er 3. und verteidigte diesen Platz auch in der Gesamtwertung. Gerhard Walper finishte in der M65 in 27:30, war damit Sieger in allen 4 Läufen und auch in der Gesamtwertung. Über 10km lief Richard Wolanin in 47:54 auf Platz 11 in seiner Altersklasse M50. Hartmut Wirth kam kurze Zeit später in 48:37 ins Ziel, gewann damit alle 4 Läufe und die Gesamtwertung in der Altersklasse M65. Ehefrau Dorothee Wirth lief auf den 2. Platz der Altersklasse W60 in 55:45 und wurde damit auch 2. der Gesamtwertung.

 Hartmuth Wirth, RLT Rodgau 

In Bad Füssing liefen am 04.02. Sven Kempe über die Marathon-Distanz 3:35:31 und seine Frau Tina über 10 km 1:06:38.

Brocken-Challlenge

Ein besonderes Schmankerl konnten Thomas und Bärbel Fischer am 10.02. genießen: Sie wurden unter den 490 Bewerbern der Brocken-Challenge ausgelost und durften die 80 km/1900 Höhenmeter von Göttingen auf den 1142 m hohen Brocken im Nationalpark Harz unter die Laufschuhe nehmen - ein super organisierter anspruchsvoller, winterlicher Wohltätigkeits-Ultra-Marathon. Unterstützt werden mehrere soziale Projekte, angefangen von einem Stadion für Straßenkinder in Nepal, über ein Hospiz bis zum Tierheim in der Göttinger Gegend. Jeder der 200 Teilnehmer bekam neben einer Spendenquittung viel geboten: Abendessen, Übernachtung, Frühstück, abwechslungsreiche und leckere Streckenverpflegung (Nussecken, Brownies, Minestrone, Obst u.s.w.- alles gespendet), warmes Essen im Ziel (bio und/oder vegan) sowie Bus-Rückfahrt nach Göttingen.

Nach dem Start im Dunkeln ging bald farbenreich die Sonne auf, das Wetter war angenehm und bis zum 4. Verpflegungspunkt hatten die Läuferinnen und Läufer bereits einen welligen Marathon geschafft. Dann ging es in die bergige Harzregion, stellenweise stark ansteigend, die Umgebung war anfangs weiß gepudert, ging dann in eine geschlossene Schneedecke über und war bis zum Gipfel von Wintersportlern und Wanderern stark frequentiert. Der letzte km zum Gipfel des Brocken war im Freien und der Wind blies den Läufern um die Ohren. Sie konnten das Ziel bereits durch das jubelnde Empfangskomitee hören – aber durch den Nebel nicht sehen. Thomas benötigte als 33. gesamt 9:15 und Bärbel als 63./5. Frau glatte 10:00 Stunden.

Frisch geduscht und gestärkt sowie warm eingepackt mussten die Läufer dann die ca. 10 km bis Schierke absteigen. Hier sammelten sich die Akteure im warmen Cafe Winkler bis der erste Bus voll wurde und sich gegen 21:30 Uhr gen Göttingen in Bewegung setzte. Noch keine 10 min gefahren, die meisten Insassen waren bereits eingeschlummert, stand der Bus – Kupplung defekt! Ein neuer Bus musste aus Göttingen geordert werden, dauert bestimmt eine Stunde. Zum Glück hatte einer die Idee, den zweiten Bus, der 22:30 Uhr den Rest fahren sollte, aus Schierke anzufordern und so ging es nach kurzer Unterbrechung weiter. Später wurde bekannt, dass der zweite Bus 3 Stunden später – also erst nach 2:00 Uhr in Göttingen eintraf.

Der Tag war lang und abenteuerlich – aber schön! 

Bärbel Fischer

Pressewart RLT Rodgau

   
© Rodgau-Lauftreff e.V.