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Deutsche Meisterschaften im 50 km Straßenlauf mit RLT Beteiligung

 3. Platz für Hartmut Wirth in der Klasse M 70

Die Deutschen Meisterschaften im 50-Kilometer-Lauf fanden dieses Jahr am 30. März statt, zum ersten Mal im brandenburgischen Grünheide, malerisch gelegen am Störitzsee, Eine 5km-Runde musste 10 Mal durchlaufen werden, davon führten jeweils eineinhalb Kilometer über – allerdings festen, gut zu laufenden – märkischen Sand.

Gestartet wurde frühmorgens um 6:30 Uhr bei frischen 6 Grad Celsius. Hartmut Wirth vom RLT Rodgau startete in der Altersklasse M70, die mit Läufern aus der deutschen Spitzenklasse stark besetzt war, u.a. mit dem Deutschen Meister Paul Kleinmann, der das Rennen in 4:19:20 in neuer Jahresweltbestzeit gewann. Wirth lief die ersten Kilometer mit 5:40 pro Kilometer an und konnte dieses Tempo bis zum Ziel durchhalten, auch als es später im Rennen deutlich wärmer wurde. Zunächst lag er auf Platz 4 mit gut 5 Minuten Rückstand auf den Dritten, konnte aber ab Kilometer 30 deutlich auf den vor ihm liegenden Manfred Kretschmer aufholen, diesen dann bei km 46 überholen und ihm bis zum Ziel noch 4 Minuten abnehmen. Wirth war sehr zufrieden mit dem 3. Platz in 4:44:13, damit hatte er eine neue Saisonbestzeit gesetzt.

 

Ehefrau Dorothee Wirth nutzte den Ausflug nach Brandenburg und startete über 10km. Hier erreichte sie 55:33 und wurde Zweite in ihrer Altersklasse W65.

Am 24.3.2019 gab es in Oberrodenbach den traditionellen „Schnellen Zehner“. Dieser 10km-Lauf heißt so, weil die Strecke topfeben ist und keine scharfen Kurven aufweist. Er wäre sogar noch schneller, wenn die Asphaltierung nicht durch einen 2 km langen Forstweg mit schottrigem Belag unterbrochen wäre.

Vom RLT Rodgau gingen 5 Läuferinnen und Läufer an den Start. Hartmut Wirth nutzte die 10km als Vorbereitung für die 50km Deutsche Meisterschaften und gewann seine AK M60 in 48:07. Stefan Ott (M55) finishte in 49:02, Gerhard Lenz (M65) in 53:57. Bei den Frauen lief Stefans Ehefrau Cordula Ott (W55) 54:53 und Dorothee Wirth gewann ihre AK W65 in 55:59.

Hartmuth Wirth

Ebenfalls über 10 km, beim Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf am 03.03.19, liefen Richard Wolanin in 49:36, Gerhard Lenz in 59:36 und Sigurd Haarstark in 1:21:14 – alle Drei -  auf den 3. Platz ihrer jeweiligen Altersklasse. Eine Woche später beim Frankfurt Halbmarathon finishten Tanja Landerer in 2:01:22 und Gerhard Walper in 2:13:35.

Am Samstag, den 16.03. fand der RLT-5-km-Frühlingslauf an der Waldfreizeit Hainhausen statt.

Hier gewann Gunther Winter in 21:55 mit persönlicher Bestzeit, Zweite wurde die erste Frau Kati Patzke in 22:52 und Dritter war Stefan Ott in 23:51. Von den 25 Startern liefen 12 Läuferinnen und Läufer persönliche Bestzeit. Am nächsten Tag fand in Friedberg der Lauf „Rund um den Winterstein“  mit einigen Höhenmetern statt. Marita Hermes lief auf der 30 km Distanz in 3:19:12 auf den 4. Platz Ihrer AK und Sigurd Haarstark walkte in 1:18:13 über 10 km auf Platz 2 seiner AK. Am gleichen Tag starteten Thomas und Bärbel Fischer das 2. Mal im romantischen Elsaß beim Trail de Petit Ballon über 55 km und 2330 Höhenmeter. Das Wetter war sonnig, aber während des ganzen Laufes fegte ein kühler Wind mit über 50 Stunden-km über die Weinberge. Zum Glück kam er meist von hinten, so dass die Läufer über die kahle Kuppe des Berges förmlich geschoben wurden. Thomas erreichte das Ziel in Rouffach in 7:00:31 und Bärbel in 7:18:02.

Anlässlich des 25. Gersprenzlauf des VfL Münster am Sonntag, den 31.03.2019 lief Stefan Ott beim Halbmarathon in 1:59:25 auf den 5. Platz seiner AK und seine Frau Cordula in 2:11:39 auf den 1. Platz ihrer AK.

Am gleichen Tag in Verdun(FR) wandelte Thomas Fischer mit seinem Sohn Til beim „Trail des Tranchées“ auf historischen Pfaden des ersten Weltkriegs. Sie überquerten das Schlachtfeld von Verdun mit den endlosen Gräbern und liefen vorbei an vielen Festungen, Mahnmalen und Bunkern. Trancheés heißt Gräben – so war dann auch der Lauf – ständig ging es durch Gräben, hinein und wieder hinaus. Thomas finishte in 6:32:33. Til wartete bereits im Ziel. Da alle kürzeren Strecken bereits voll waren, musste er sich auch für den Ultra über 55,8 km anmelden.

Ohne Lauftraining kam er bis zum Verpflegungspunkt bei km 31,6. 

Bärbel Fischer

Pressewart RLT Rodgau

   
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