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4. 50km-Ultramarathon des RLT an der Gänsbrüh 

Am 25.01. um 10 Uhr gibt Bürgermeister Przibilla den Startschuss 

Schon über 270 Läufer haben sich angemeldet 

Seit April letzten Jahres arbeitet das Organisationskomitee, unterstützt von vielen Helfern, an der Vorbereitung des 4. 50km-Ultramarathons. „Wir haben alle Checklisten und Erfahrungsberichte abgearbeitet, uns also gewissenhaft vorbereitet,“ sagt Ursula Kraus, die Leiterin des Orga-Teams

und 2. Vorsitzende des RLT, “wir freuen uns sehr auf unseren Lauf. Nur das Wetter bereitet uns noch etwas Herzklopfen. Das Schlimmste wäre Glatteis auf der Strecke.“ Sie ist aus Erfahrung überzeugt, dass die Ultraläufer alles andere, womit man Ende Januar rechnen muss, wie Kälte, Schnee, Regen oder Sturm mehr oder weniger klaglos wegstecken. 

Nachdem einige Bedenken der unteren Naturschutzbehörde aus dem Weg geräumt werden konnten, findet der Lauf wieder auf dem offiziell vermessenen 5-km-Rundkurs an der Gänsbrüh statt. Start und Ziel liegen direkt an der Opelstraße hinter der Brücke über die B45. Hier startet Bürgermeister Przibilla um 10 Uhr das große Teilnehmerfeld, hier informiert Helmut Jung die Zuschauer ständig über den Stand des Rennens sowie über die gerade vorbeikommenden Läuferinnen und Läufer. Der zehnmal zu durchlaufende 5‑km-Rundkurs verläuft von dort durch die Freizeitanlage Gänsbrüh bis zum Opel-Prüffeld, dann nach links durch die Felder bis zur verlängerten Bleichstraße, auf dieser gut 1 km entlang Richtung Dudenhofen und dann nach links zurück zum Start und Ziel. Dort erhalten nicht nur die Läufer ihre Verpflegung, auch die Zuschauer können sich hier stärken. Eine halbe Stunde nach dem Zielschluß (16 Uhr) findet in der Turnhalle des TSV Dudenhofen die Siegerehrung statt. 

Die Anmeldungen laufen sehr gut. Bis jetzt 275 angemeldete Läuferinnen und Läufer bedeuten 10 % Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Darunter sind auch zehn Meldungen aus dem Ausland (4 Ukrainer, 2 Schweizer, 2 Österreicher, 1 Luxemburger und 1 Däne). Bis Mittwoch können sich Interessenten noch voranmelden, entweder über das Anmeldeformular im Internet (http://rlt-rodgau.bei.t-online.de) oder direkt bei Reinhardt Schulz (Im Sommerfeld 11, 63150 Heusenstamm, Telefon: 06104 / 92 36 66, Fax: 06104 / 92 37 77). Am Veranstaltungstag werden bis 09 Uhr auch noch Nachmeldungen (5 € Aufpreis) angenommen. Gutes Laufwetter vorausgesetzt könnten in diesem Jahr bis zu 300 Athleten an den Start gehen. Damit hat sich der Ultramarathon des RLT Rodgau innerhalb von nur 3 Jahren nach dem Schwäbische Alb Marathon zum zweitgrößten 50km-Lauf in Deutschland entwickelt. 

Das Starterfeld zeichnet sich nicht nur durch Masse, sondern auch durch Klasse aus. Bei den Männern sind die 5 Erstplatzierten des letzten Jahres (Serhiy Oksenyuk, der Offenbacher Ulrich Amborn, Robert Wimmer, Wolfgang Schwerk und Rainer Koch) wieder dabei. Favorit ist Oksenyuk aus der Ukraine, der in diesem Jahr den Streckenrekord seines Landsmanns Lazyuta aus dem Jahr 2001 (3:03:56 Stunden) angreifen will. Ganz weit vorn in der Ergebnisliste werden auch Stefan Melchior (Dritter und damit bester Deutscher 2001), Jochen Höschele und René Strosny vom EK Schwaikheim, Florian Sinner aus Frammersbach sowie Siegfried Eck und Gerhard Roth vom TV Haibach erwartet. Der TV Haibach und der EK Schwaikheim werden in der Mannschaftswertung den Sieg unter sich ausmachen. 

Bei den Frauen werden wie im letzten Jahr Constanze Wagner, die schon zweimal hier in Rodgau gewonnen hat, und Simone Stöppler, die Vorjahreszweite vom SSC Hanau-Rodenbach, um den Sieg kämpfen. Mit in diesen Kampf eingreifen können vielleicht Inna Danyl’chenko und Nina Mitrofanova aus der Ukraine. 

Bei dem sich abzeichnenden spannenden Rennverlauf hofft der veranstaltende RLT Rodgau auf etwas größeren Zuschauerzuspruch als in den vorangegangenen Jahren, zumal auch fast zwanzig Läuferinnen und Läufer aus Rodgau am Start sind.


Auf der Strecke beim 3. UM des RLT 2002

   
© Rodgau-Lauftreff e.V.